unsichtbar goes Parallel Vienna: TORN BODIES. visualizing trauma and the stigmatized body

Ausstellung: 6-11. September 2022

Von 6. bis 11. September bespielt unsichtbar im Zuge eines Projects Statements einen Raum auf der zehnten Ausgabe der PARALLEL VIENNA. TORN BODIES. visualizing trauma and the stigmatized body, kuratiert von Livia Klein (künstlerischer Leitung von unsichtbar), behandelt den Körper als Momentum der Präsenz und Existenz nach (sexuell) missbräuchlichen Erlebnissen. Überlebende von sexualisierter Gewalt, kämpfen oft ihr Leben lang mit den Folgen ihres Traumas, welche sich sowohl auf psychischer als auch körperlicher Ebene äußern können. Die Dualität von Stärke und Zerbrechlichkeit des Körpers, wie auch die Diskrepanz zwischen Stillstand und Bewegung wird künstlerisch kommentiert und die unterschiedlichen Facetten zum Thema Trauma visualisiert.

Die gezeigten Werke von den Künstler*innen Hilla Ben Ari (*1972), Aaron Nora Scherer (*1993) und Carlos Vergara (*1989) werden in einen Dialog, der sich einerseits auf die Aspekte von Trauma und Körper bezieht und andererseits Kritik an der Tabuisierung von sexualisierter Gewalt in einer stigmatisierenden Gesellschaft ausübt, gesetzt. Das Project Statement TORN BODIES als Möglichkeit der Vergegenwärtigung von Trauma im (zerrissenen, gezeichneten) Körper, mit dem damit einhergehenden Versuch der Emotionalisierung und Sensibilisierung auf die Thematik, visualisiert die Abwesenheit von Solidarisierung und Sichtbarkeit in unserer Gesellschaft.

Mit der großzügigen Unterstützung von Kunst und Schnittlauch

Beitragsbild: (c) Stella Rollny Kucher

Datum

06. - 11. Sep 2022
Vorbei!

Veranstaltungsort

Semmelweisklinik
Hockegasse 37, 1180 Wien
Website
https://parallelvienna.com/
Kategorie